Marienroth stellt auf einer Höhe von 563 m den höchstgelegenen Gemeindeteil des Marktes Pressig dar. Auch hier befindet sich im Mittelpunkt des Ortes die barocke Kirche mit dem Ehrenmal. Ein Gedenkstein erinnert an die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden".

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Marienroth

 

 

 

 


Geschichtliche Beschreibung Marienroth

 

Marienroth liegt auf einen Höhenrücken des Frankenwaldes.
Das älteste Gebäude ist die schmucke Barockkirche, die in den Jahren 1759/60 erbaut wurde.
Die Gastwirtschaft „Kaima- Görg“, gleich neben der Kirche, ist durch seine gute Küche bekannt.
Eine Mehrzweckhalle an der Durchgangsstraße, dient den Vereinen als Veranstaltungsraum und dem Turnverein für den Tischtennissport. Auf einem Spielplatz in der Ortsmitte können sich die Kinder auf der Schaukel, der Rutsche, auf dem Karussell und im Sandkasten vergnügen. Für die Dorfjugend steht noch ein Bolzplatz unterhalb des Dorfes zur Verfügung. Der Ort ist durch eine Straße geteilt. Die Häuser auf der östlichen Seite stehen  im alten Kernbereich von Marienroth,  westlich ist ein Neubaugebiet entstanden.

Marienroth ist durch eine Buslinie mit der Kreisstadt Kronach verbunden. Der nächste Bahnhof Pressig-Rothenkirchen liegt 5 Kilometer vom Ort entfernt. Marienroth war früher ein Bauerndorf welches auf 25 Gehöften Landwirtschaft betrieb. Heute liefern nur noch zwei Landwirte Milch ab. Die meisten Einwohner finden ihre Arbeitsstätte überwiegend in Pressig und Kronach. Durch die Freiwillige Feuerwehr, dem Turnverein, dem Kameradschaftsbund, den Reservisten, der katholischen Jugend und den Sankt Georgssängern, wird das dörfliche Leben gestaltet.
Kirchlich wird Marienroth vom Pfarrer aus Teuschnitz betreut.

Marienroth, im Volksmund auch „Simarua“ genannt, wurde erstmals 1361 in einem Notarinstrument über das langheimische Hochgericht Teuschnitz unter den Namen Mergenrod genannt.
1388 heißt der Ort Marienroth, 1520 Symerodt Ecclesia, 1565 Sumerarod, 1568 Sumrode, 1692 Simonroth, ab 1734 wieder Marienroth. Der Ort gehörte einst zum so genannten Eigen Teuschnitz
(1190-1388). Eine Erwerbsurkunde liegt nicht vor. Vermutlich wurde Marienroth von den langheimischen Zisterzienser Mönchen gegründet, die als große Marienverehrer ihren Gründungen oftmals den Namen Maria gaben. Über die Entstehung der beiden Ortsnamen wurde schon viel geforscht, eine fundierte Deutung  lässt sich jedoch nicht geben.

Der Legende nach wurde von einem Bauern namens Simeon an der Stelle wo heut die Kirche steht, beim Pflügen ein Marienbild gefunden und vor Freude darüber nannte man den Ort Marienroth.
Damit wird gleichzeitig auch ein Hinweis auf den Ortsnamen „ Simarua“ gegeben nämlich als einer Rodung des Syme, Simo oder auch Simmo. Der Namen Simonroth taucht nur in wenigen Dokumenten und Landkarten auf. Der Name “Simarua„ ist auch heute in der nähren Umgebung noch gebräuchlich. (Rudi Fiedler)