Grund- und Mittelschule Pressig als Vermittler zwischen Schule und Beruf

05. März 2024 : Das Schulgebäude der Mittelschule in Pressig wurde in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut und modernisiert.
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Dahingehend wurde auch das Schulgebäude der Mittelschule in Pressig in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut und modernisiert. Das MS- Gebäude verfügt über zehn großzügige, moderne Klassenzimmer und zahlreiche, gut ausgestattete Fachräume, wie Schulküche, Werkraum, Handarbeitsraum, zwei Förderräume, Musikraum, PC- Raum und drei Computerräume. Jedes Klassenzimmer ist mit modernster Digitaltechnik ausgestattet.

Durch das Berufsbildungskonzept wird den Schülerinnen und Schülern der Klassen fünf bis zehn eine individuelle Berufsfindung entsprechend der persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten ermöglicht. Eine wesentliche Maßnahme zur Berufsorientierung wurde vergangenes Jahr mit einer Berufsfindungsmesse im Schulhaus eingeführt. Diese Berufsfindungsmesse wurde jetzt im Schulhaus zum wiederholten Male durchgeführt. Der Vorteil ist dabei, dass über 20 Betriebe aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung aus der Region in das Schulhaus kamen und in den verschiedenen Klassenzimmern den Schülern, die dort zur Ausbildung angebotenen Berufe und die praktische Arbeit im Betrieb vorstellten und näherbrachten. Rektor Johannes- Peter Müller freute sich sehr, in der Mensa bei der Begrüßung die jeweiligen Ausbildungsleiter und Vertreter der Firmen willkommen heißen zu können. Erstmalig nahmen auch über 40 Schüler der Klassen M 7 und M 8 der MS Windheim mit Rektor Bernd Jungkunz teil.

Bürgermeister Stefan Heinlein, zugleich auch Schulverbandsvorsitzender, überbrachte seinen Dank auch im Namen der Bürgermeisterkolleginnen und Kollegen und bezeichnete es als großes Engagement und Glücksfall für die Region, dass man sich an der Mittelschule Pressig mit großer Leidenschaft und Hingabe der Schulleitung und aller Lehrkräfte diesen Mühen hingibt und eine solche mit viel Vorbereitungsarbeit verbundenen Berufsorientierungsmesse hingibt.

Die weit über 200 Schüler der genannten Klassen wurden einige Wochenvor der Berufsfindungsmesse über die teilnehmenden Firmen informiert und konnten sich drei Firmen aussuchen, die für sie von besonderem Interesse waren, so dass im Vorfeld klar war wie viele Schüler die anwesenden Firmen konsultieren werden.

Mit den Firmen stand man ebenfalls schon seit Wochen in Kontakt. Die Ausbilder und Firmenrepräsentanten kamen jeweils ausgestattet mit Anschauungsmaterial, Filmdokumenten aus dem Betriebsablauf und weiteren wichtigen Arbeitsunterlagen ausgestattet, so dass sich die interessierten Schüler ein umfassendes Bild über den Beruf machen konnten und auch Fragen beantwortet wurden. Denn es bestand großer Wissensdurst bei allen Schülern, über einen eventuell zukünftigen Ausbildungsplatz. Sie konnten sich informieren bei: ASS Stockheim Möbel, Autohaus Vetter Pressig, Baumann Wintergarten Stockheim, Glashütte C. A. Heinz Kleintettau, Glashütte Wiegand Glas Steinbach am Wald, Gerresheimer Glas Tettau, Handwerkskammer Oberfranken, Handwerk Firma Sell Heizung Sanitär Kronach, Apotheke Tettau, Schmittnägel Bauunternehmen Wallenfels, Leiss werkzeugbau Ludwigsstadt, Max Frank Beton/Stahlbau Pressig, Petz Industries Haßlach bei Teuschnitz, PWG  Profilrollen Werkzeugbau Föritztal, Pflegedienst Foidl Pressig und Kronach, Rauschert Pressig und Steinbach am Wald, Rebhan Kunststofftechnik Stockheim, Werner Heinz Feinmechanik/Kunststoffe Tettau, Wärmehaus J. Schneider Reitsch, Fachoberschule Sabel Kronach. Bürgermeister Heinlein, der selbst an einen Rundgang teilgenommen hat, zeigte sich hocherfreut über dieses Projekt.

Den Schülern werden die Betriebe ins Schulhaus gebracht und können sich umfassend informieren ob die angebotenen Berufsbilder ihren Vorstellungen und Fähigkeiten entsprechen. Es ist eine fantastische Vielfalt an Berufsbildern, die von gut ausgestatteten und renommierten Firmen aus der Region angeboten wurden. Der Pressiger Bürgermeister dankte allen Firmen und deren Vertretern, sowie der Schulleitung und den Lehrkräften, die viele Stunden weit über ihre Pflichtzeit hinaus für diese Informationsmesse opferten.